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Juckreiz beim Hund – vom schlimmsten Gegner zum richtig guten Wegweiser

Es gab Zeiten da dachte ich, ich drehe durch! Ich lag abends im Bett und mein Hund war nur mit kratzen, knabbern, lecken und stöhnen beschäftigt. Für eine lange Zeit gehörte dies zu unserem täglichen Ablauf. Und ich bin ehrlich, es gab wirklich Zeiten in denen dachte ich, ich drehe ihm den Hals um, sperre Ihn raus oder ich ziehe aus. Körperlich, psychisch und finanziell lief ich am Limit.

Aber von vorne. Mit ca. 1 ½ Jahren begann sich bei meinem Hund ein damals noch leichter Juckreiz zu entwickeln. Vielleicht auch schon vorher. So genau kann ich es nicht mehr eingrenzen. Der Juckreiz hat sich langsam in unser Leben geschlichen. Anfangs dachte ich noch, dass es „normal“ sei. Eine Phase, Stress, das Wetter etc. Als es aber immer häufiger und untypischer wurde musste ich etwas unternehmen.

Als untypisch würde ich den Juckreiz bezeichnen, wenn er Situationsunabhängig auftritt. Also in Stress-Situationen genauso wie in ruhigen Phasen, bei Bewegung genauso wie im Stillstand, tagsüber genauso wie nachts. Aber auch wenn der Hund sich permanent in seinem Juckreiz verliert und von alleine nicht mehr aufhört.

Und so Begann unser Marathon mit der Schulmedizin gegen den Juckreiz:
Der erste Verdacht viel auf Flöhe oder Milben – also eine Parasitenschutztablette. Pollen, Hausstaub und sonstige äußere Einflüsse waren auch im Fokus, daher gehörten nun auch tägliche Waschungen mit Spezialshampoos und vor jedem Spaziergang das Einsprühen mit bestimmten Sprays zu unserem täglichen Programm. Beides brachte keinen Erfolg. Im Gegenteil, durch das regelmäßige Waschen veränderte sich das Hautbild meines Hundes sehr und der Juckreiz steigerte sich enorm und nahm immer mehr unseren Alltag ein.

Als nächster Verdacht stand die Allergie im Raum. Es folgte ein Allergietest. Ergebnis: Sämtliche Allergien gegen Dinge im Haushalt, Umwelteinflüsse und Futtermittel. Das war erstmal ein Schock. Und nun? Wie sollte unser Leben jetzt aussehen?

Der Allergietest verändere einiges. Eine Futterumstellung auf „Spezialfutter“, sämtliche Veränderungen im Haushalt (neue Hundeplätze, andere Decken, permanentes Waschen, usw.) und einfrieren des Futters (gegen Futtermilben) bestimmten nun immer mehr unser Leben. Ich gebe zu, eine Weile hat dies auch funktioniert und ich dachte die Mühen würden sich lohnen. Bis der Juckreiz Schubweise immer wieder kam. Und mit jedem Mal schlimmer als zuvor.

Also folgten weitere Futterumstellungen. Alle ohne dauerhaften Erfolg. Mein Hund zeigte mittlerweile nach und nach weitere Symptome wie Durchfall, Ohrenentzündung, Analdrüsenprobleme und Entzündungen der Pfoten. Ein schlechter Traum?

Ich machte mich auf dem Weg zu einem Facharzt. Einem Dermatologen. Wenn der nicht helfen kann, wer dann?! Das Ergebnis: Eine erneute Futterumstellung. Diese kam mir allerdings ganz gelegen. Ich sollte wieder auf BARF umstellen. Eine Ausschlussdiät folgte. Auch wenn ich immer noch keine Antworten auf meine Fragen hatte, war ich dennoch sehr überzeugt nun endlich eine Lösung zu haben. Es sah alles erst auch ziemlich gut aus. Ein paar Wochen später vervollständigten wir unseren Futterplan mit Hilfe einer Ernährungsberatung und es schien sich zu stabilisieren. Die Symptome waren nicht weg, aber erträglich.

Dann kam allerdings die Ernüchterung. Und diesmal wieder noch schlimmer als zuvor. Der Juckreiz wurde extremer, es folgte wieder eine Ausschlussdiät. Diesmal ohne Erfolg. Mein Hund reagierte auf alles. Nach einigen Wochen war mein Hund nicht mehr wieder zu erkennen. Der lebensfrohe Quatschkopf war mit seinen mittlerweile 3,5 Jahren (erst!!!) nun ein Schatten seiner selbst, bewegte sich nur noch, wenn nötig und hatte enorm Gewicht verloren.

So konnte es nicht weitergehen… Sollte es aber…

Nachdem eine weitere Futterumstellung auf dem Plan stand gingen wir nun mit einem Sack Hypoallergenen Futter und einer Packung Cortison nach Hause. Ich war am Ende. Der Gedanke was hier gerade passiert und dass ich keine andere Lösung hatte, machte mich fertig.

Verzweifelt ließ ich aber auch das über meinem Hund ergehen um ihn irgendwie von seinem Juckreiz zu befreien. Und es war immer noch nicht vorbei. Die Symptome blieben. Mal mehr, mal weniger, aber Sie waren da.

Nun standen wir vor der Entscheidung wieder Cortison oder das Wundermittel Apoquel dauerhaft zu geben. Hoch angepriesen mit Erfolgschancen von bis zu 80 % dachte ich wir haben dank Apoquel nun endlich wirklich einen Ansatz. Sehr Naiv! Aber so schien es erst. Nach und nach gingen all Symptome immer mehr zurück, die Wunden verheilten, das Fell wurde wieder schöner und vor allem der Juckreiz deutlich besser.

Aber das war die Ruhe vor dem Sturm. Nach einer Weile spielte der Magen-Darm-Trakt meines Hundes nicht mehr mit. Durchfall, Erbrechen, Darmgeräusche, Bauchschmerzen usw. waren fortan unsere neuen/alten Begleiter.

Mir war nun endlich klar, dass der bisherige Weg nicht mehr meiner sein wird. Wo stehen wir jetzt schließlich? Also machte ich mich auf die Suche nach Alternativen und fand eine Heilpraktikerin. Wir schafften es die Symptome zu minimieren, das Medikament wieder abzusetzen und einen relativ angenehmen Zustand zu erreichen. Besonders auch der so starke Juckreiz beruhigten sich wieder und die „stabilen“ Phasen wurden immer länger. Es war etwas Zeit zum Durchatmen. Endlich!

Aber auch dies war nicht von großer Dauer gekrönt. Immer und immer wieder kamen der Juckreiz, die Ohrenentzündung und die Analdrüsenproblematik zurück.

Zuletzt ließ ich mich noch gegen mein inneres Gefühl auf eine Desensibilisierung ein. Aber bereits nach der ersten Spritze schrie alles in mir „STOP – ES REICHT!“.

Mich packte der Ehrgeiz. Es musste doch irgendwas geben was endlich erklärt was wir die letzten 3 Jahre durchgemacht haben und vor allem was dem Leid meines Hundes endlich ein Ende setzt. Zu dem stärksten Symptom, dem Juckreiz, habe ich bisher keine Erklärungen bekommen außer „Das ist bei Rassehunden heutzutage so.“, „Allergien und Unverträglichkeiten werden immer mehr, dass ist ebenso.“, „Ihr Hund lässt sich mit Spezialfutter und Medikamenten gut einstellen. Mehr ist nicht möglich.“ oder „Solange er sich nicht mehr blutig kratzt ist es doch alles in Ordnung.“. Bitte? Austherapiert? Mit 4,5 Jahren? Nicht mit mir!

Die Recherche ging weiter. Ich besuchte Seminare, Workshops und sammelte mir alles an Informationen zusammen die ich bekommen konnte. Das große Ganze erschließte sich mir dadurch aber nicht.

Nun trat Dr. Franz Spitzer in unser Leben. Endlich einer der Antworten bieten kann. Der einem ALLES erzählt was wichtig zu wissen ist um der Verantwortung seinem Hund gegenüber gerecht zu werden und ihm ein Gesundes, beschwerdefreies, fröhliches Leben zu schenken.

Und ab hier musste ich endlich aufhören zu suchen! Ich war angekommen!

In der Akademie habe ich gelernt weitläufig zu denken. Daher ist mir nun auch bewusst, dass Symptome etwas Gutes sind. Ein Schrei des Körpers nach Unterstützung.

Und ich hatte meine Antworten auf meine Frage „Was für Ursachen hat Juckreiz wirklich?“.
Diese können wirklich weitläufig sein und im ersten Moment nicht immer gleich eindeutig.

Eine der Hauptursachen ist sicherlich das Ungleichgewicht im Körper. Hier gilt es den Körper wieder so weit zu unterstützen, dass er richtig funktionieren kann und den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Auch physische Dinge wie die Napfart, Wasserqualität, Qualität der Nahrung, Gassi-Runde, Haushalts-Reiniger uvm. … spielen eine Rolle.

Ein weiteres Ursachengebiet ist die psychische Komponente. Diese wird oft unterschätzt.
Hierbei geht es einmal um den psychischen Zustand des Hundes selber wie z.B. Stresslevel, Ruhephasen, Bewegung, etc. Was aber auch eine große Rolle spielt ist die Verfassung des Besitzers. Unsere Hunde leben in ständiger Resonanz mit uns und tragen viel für uns mit. Das lässt sich gar nicht vermeiden. Daher lohnt es sich auch bei sich selber mal genauer hin zu schauen. Ich für meinen Teil kann Euch versichern, dass der Juckreiz meines Hundes zu 100% weg gegangen ist, als ich für mein Leben einige Entscheidungen getroffen habe.

Der Weg zur Ursachenforschung und -beseitigung ist allein oft nicht möglich. Man steckt zu sehr in dem eigenen Kreislauf und nimmt gewisse Dinge nicht wahr. Daher lohnt es sich Unterstützung zu holen und hier ist die Akademie von Dr. Franz Spitzer der beste Wegbegleiter.

Hier bekommt man von A bis Z Hintergründe erklärt, man lernt Symptome zu verstehen, wie man Ursachen wirklich beseitigt, eine genaue Schritt-für-Schritt Anleitung wie der Hund in Regeneration gehen kann und was man alles noch für ein langes, eigenverantwortliches, gesundes Leben seines geliebten Vierbeiners benötigt!

Für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens. Heute ein paar Monate nach dem Start in der Akademie geht es meinen Hund super. Es sind keine Symptome mehr vorhanden, mein Hund hat einen vollständigen Futterplan mit allem was er benötigt, wir waren nicht einmal mehr beim Tierarzt und die Tierkrankenversicherung ist gekündigt. Wir haben 100% gegeben und 100% bekommen!

Mein Hund sagte vor ein paar Tagen in einer Tierkommunikation wortwörtlich: „Wir haben viel geschafft dieses Jahr und es geht mir rundum wirklich gut. Ich bin sehr stolz auf Dich, meine Menschenfreundin!“ Wow – Dem habe ich nix hinzuzufügen.

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